Forumteilnehmer 06.08.2010 18:21
Hallo,
da es in den Sommermonaten immer wieder mal das sogenannte "Sommerloch" gibt, so hat man eine Menge Stress damit, dieses wieder zu stopfen.
Das charakteristische Symptom des Stresses ist die
- (An-)spannung.
Diese löst sich zwischenzeitlich durch ein
- Seufzen.
Aber da es die kreativen Ideen von Herrn Thews gibt, so "verliert" sich dieser Stress in den Sommermonaten in unseren rauchenden Köpfen.
Dank dieser Idee wird das Forum wieder etwas mit Zuschauern, Zuhörern und "Zulesern" belebt.
Markus Ritz
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Forumteilnehmer 08.08.2010 09:42
Hallo Herr Thews und liebe Forumbesucher, Stress gibt es ja so in der TCM nicht- wie wir gelernt haben- smile..... Stress ist für mich Spannung- negativ wie positiv. ...und ist Stagantion, die ich mit Bewegung, bestimmter Ernährung, Akupunktur und Kräuterrezepturen lösen kann....oder durch die Irlandreise zu meiner Tochter und Schwiegersohn mit meinem Mann und unserem jüngsten Sohn. Das ist nämlich momentan meine (An)Spannung nach einem erfolgreichen ersten Halbjahr 2010 in der Praxis. Aber Stress bedeutet auch Unruhe, Schlaflosigkeit u.s.w.- verschiedene Muster wie LE-Stagantion, He-Xue-Mangel oder LE-Ni-Yin-Schwäche, He-MP-Schwäche,He-Qi-Schwäche, Qi-Xue-Schwäche u.s.w. Ernährung mit Kolbenhirse, Lotossamen, Sellerie, Chinakohl, Weintrauben, Birne,Longane, schwarzem Sesam und schwarzen Morcheln,und leichten Gerichten, leichte Bewegungen wie Duft Qi gong, zügige Spaziergänge oder auch leichte Sommerspiele an der frischen Luft helfen ganz gut. Ich werde jetzt meine Spannung durch Koffer packen und die Begutachtung der Traditionsschiffe bei der Hanse Sail in Rostock abbauen und wünsche Euch eine gute Zeit..... Lieben Gruß von der Ostseeküste-K.Schwarzrock
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Forumteilnehmer 09.08.2010 02:17
Hallo lieben Anteilnehmenden ;)
Stress ist für mich z.B. unterdrücktes Le-Qi, die Kreativität wird lahmgelegt und man lässt sich nur noch füttern, mit TV Computer etc. oder Essen, statt dass man selbst was auf die Beine stellt, was pflanzt und wachsen lässt.
Hochschlagendes Leberfeuer, was dann aus dem unterdrückten Le-Qi enstehen kann und was dann auf den Magen und Herz und was sonst noch übergreift ist auch recht stressig. Stress durch zuviel Denken und Studieren schwächt die Milz und kann uns auch auf die Nieren schlagen und dort Raubbau an Yin Yang und Jing betreiben.
Herfeuer durch Hektik und verrücktmacherei, das den Blutdruck hochjagt.
Unseren Stress machen wir uns im Prinzip ja oft selbst mit unseren Gedanken.
Also immer schön im DAO leben und in der Mitte bleiben. Auf die innere Stimme hören und nach dem Gefühl hadeln. Keine Ausschweifungen und Exzesse begehen, dann lässt sich Stress auch weitgehend vermeiden. Es gibt natürlich auch positiven Stress, der lässt das Le-Qi fließen und bringt Dynamik, Kreativität und Wachstum ins Spiel. Immer nur Ruhe und alles ausgeglichen kann auch umkippen in Langeweile und Öde. Das ist dann auch wieder Stress, weil zu wenig los ist. Es sollte sich also die Waage halten, das Yin und das Yang. Das Ruhen und die Aktivität. Nur übertreiben sollten wir nichts und keine Seite zu stark überwiegen lassen, dann sind wir im Lot und im Fluss. Die Meditation bringt die Gelassenheit und das Leben im Hier und Jetzt. Nicht zuviel Denken über Vergangenes und Zukünftiges, denn dabei verlieren wir die Gegenwart, die jetzt und jetzt und jetzt stattfindet und die ja das eigentliche Leben darstellen sollte, mit aller Aufmerksamkeit. Würden alle Im DAO leben, dann gäbe es keinen Stress, bzw. dann wäre Stress nichts Schlechtes oder Gutes sondern er wäre einfach nur und das wäre auch okay. Wenn wir bewusst leben, können wir entscheiden, was wir denken und wie das Gedachte unser Befinden beeinflusst und somit auch negativen Stress eliminieren. Aber da braucht Übung, raus aus dem alten Trott und die Gewöhnung an Neues Angenehmes was die Energie im Fluss hält und die Disharmonien ausgleichen kann.
Na dann viel Spaß beim Stress vermeiden.
Schöne Grüße L. Jansen
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